Tja, da das mein Blog ist und ich mich grundsätzlich als „Tech-Addicted“ bezeichnen würde, musste natürlich so ein Thema hier auftauchen – also, lehnt euch zurück und genießt die Show:
Sony Ericsson (kurz SE) rührt ja seit kurzem kräftig die Werbetrommel für sein neues Massenmarktgerät (auch Consumer-Gerät genannt) C902. Als Besitzer des K800i hatte ich vor kurzem die Möglichkeit das Handy einen Tag lang zu testen. Dabei ging es mir im Besonderen um die Kamera – und ich möchte euch im Folgenden meinen Eindruck näher bringen.
Als erstes fällt einem das Design auf – schick, schick, schick – anders braucht man es gar nicht zu betiteln. Es scheint hochwertig verarbeitet zu sein (irgendwelche Knarz-Geräusche und Spaltmaße sollten bei einem neuen Gerät auch noch nicht vorhanden sein – wenn ja, würde was mit der Qualitätskontrolle bei SE nicht stimmen), hat einen tollen Formfaktor (wenn man es im Sakko trägt, fällt es wahrscheinlich nicht so sehr auf, wie bei meinem HTC TyTN, den ich euch ein anderes Mal vorstellen werde – wobei mir das eigentlich egal ist, ob man mein TyTN sieht, denn das Gerät möchte ich eigentlich nicht missen – also solange ich kein neues Smartphone habe:-) ) und wirkt modern. (Bilder folgen…)
Was mir jedoch gleich aufgefallen ist, dass das C902 nicht gut in meiner Hand lag. Ich würde sagen, dass ich keine sehr große Hand habe aber auch keine kleine (ich bin ca. 1.86m) und ich empfand das C902 in der Hand nicht besonders komfortabel – ist aber wahrscheinlich reine Gewöhnungssache.
Das K800i hingegen wirkt sehr klassisch, ist jedoch bzgl. der Kameraabdeckung meiner Meinung nach sehr unpraktisch konstruiert. Vielleicht liegt es an meinem Gerät, aber die Kameraabdeckung ist so leichtgängig, dass es in meiner Hosentasche so gut wie immer aufgegangen ist – auf die Dauer sehr nervig. Vielleicht liegts aber auch an meinen Hosen:-) Hier hat das C902 eine tolle Lösung zu bieten – ich nenne es mal das „Ritsch-Ratsch-Prinzip“ – erinnert mich irgendwie an alte Agentenfilme. Man Dreht das Gerät in die Horizontale und zieht mit der linken Hand das Gerät auseinander – et voilá – die Linse erblickt das Licht der Welt. Der Vorteil liegt natürlich im ausgezeichneten Schutz der Linse, wobei sich die Frage stellt, wie lange dieser Ritsch-Ratsch-Mechanismus mit aufkommenden Staubattacken etc. seinen Dienst so effizient verrichten kann. Der Nachteil gehört wieder in die Kategorie „Gewöhnungssache“: Der Ritsch-Ratsch-Mechanismus ragt relativ weit in das Gerät hinein. Das heißt, dass wenn ich das Gerät also drehe und mit der linken Hand den Mechanismus betätige (ziehe), ich oft ausversehend mit der rechten Hand den Mechanismus wiederum festhalte, so dass es nicht zu öffnen ist. Wie gesagt, es lag halt nicht so gut in meiner Hand – aber das muss jeder für sich selbst ausprobieren.
Wenn man sich das Gerät anschaut, fällt einem sofort auf, dass das Display nicht die volle Breite des Gehäuses nutzt. SE verbaut hier nämlich s.g. Sensortasten, die die Bedienung der Kamera leichter und intuitiver machen sollen. Ja, diese Sensortasten sind nur für die Kamera.
Meiner Meinung nach sind die meisten Nutzer (wie ich) Leute, die die Kamera eher selten benutzen und im täglichen Gebrauch einem größeren Display einen höheren Mehrwert zusprechen würden als einem „innovativen“ Bedienkonzept für die Kamera.
Womit wir jetzt bei einem interessanten Thema sind. Beide Handys gehören der Cybershot-Serie an und tragen diesen Schriftzug auf ihren Gehäusen. Dabei fährt die C902 mit 5 Megapixeln auf – das K800i „nur“ mit 3,2 Megapixeln……….To Be Continued (Teil 2 ab dem 21.08 hier verfügbar)